Freitag, 1. Mai 2009

Projektdoku Vol. III

Der Besuch des "Thüringen Taxis" und die Präsentation unserer bisherigen Ergebnisse

Wie sich vermuten lässt, bietet sich ein historisches Projekt zu einem Jubiläum aus vielerei Hinsicht an, hier ein Beweis - wie sagt man so schön: aus aktuellem Anlass:


Was man hier sehen kann: Einen Wartburg von Welt. Dieses kleine Artefakt ist Teil des historisch-interaktiven Projekts von Christian Stadali und Holger Schmalfuß, die sich unter dem Arbeitstitel "Thüringen-Taxi. Reisewege - Fluchtwege" für sechs Wochen auf einen 6000 km langen Weg gemacht haben. Sie bereisen verschieden Stationen in Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien um hautnah über die sozialistisch-kommunistischen Zeiten zu recherchieren.  Das besondere: Holger ist ostdeutscher, Christian ist westdeutscher und: sie besuchten unsere Schule, um sich von unserem Projekt ein Bild zu machen. 
Das Ganze geschah gleichzeitig mit einem prestigeträchtigen Ereignis: das Német Nemzetigségi Gimnázium bekam nämlich die so genannte "PASCH-Plakette" von der Botschafterin überreicht und gehört damit zu über 1 000 neuen Partnerschulen weltweit.

Unser Direktor Herr Schäffer und die Botschafterin Frau Dorothee Janetzke-Wenzel bei der Überreichung der PASCH-PLAKETTE in der Mehrzweckhalle.

Wir begannen also zunächst damit unsere Ergebnisse vorzustellen um anschließend mit den beiden Taxi-Fahrern gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Alles in allem verlief dies super, wenn man bedenkt, dass sowohl die Botschafterin und ihre Begleitung, als auch der Direktor selbst im Publikum saßen. 


Bence bei seinem Vortrag zum Thema "Grenzöffung - Deutschland und Ungarn im Verlgeich." Sehr überzeugend und souverän machte er dabei deutlich, dass die Wende für die Deutschen als deutsch-deutsche Wiedervereinigung eine andere Bedeutung hatte, als dies für die Ungarn der Fall war. 

Die beiden Fahren erzählen, was "Leben" in der BRD und in der DDR bedeutete.


Eszter, Tina, Gabi und Gerda hören natürlich sehr gespannt zu.


Besonders zum Ende hin, kamen wichtige Fragen bei den Schüler auf, die sie direkt an die beiden richten und so von den Erfahrungen aus erster Hand profitieren konnten. "Warum wolltet ihr raus?", "Warum musstest du zur Armee?", "Warum fahrt ihr mit einem Wartburg?", "Was hat eurer Meinung nach wirklich dazu geführt, dass die Mauer letztendlich gefallen ist."...

Der Schüler bestätigten mir im Nachhinein, dass sie das Gespräch mit den beiden als wirklich sehr spannend und bereichernd empfanden. Ich persönlich war außerdem sehr glücklich, dass wir unser Projekt durch eine weitere außerschulische Aktion, bereichern konnten. Mir wurde dabei klar, dass "Geschichte zum Anfassen" die Schüler für das Thema ganz anders sensibilisieren kann, als jeder Doku-Film. 

David im Thüringentaxi.

Außerdem stellte diese Begegnung mal einen ganz besonderen Sprechanlass dar, wenn man das aus der DaFler-Perspektive sieht :)

Danke an meinen Kollegen Peter für die Bereitstellung der Fotos!







Kommentare:

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